Erfolg und doch kein Erfolg

Letzten Samstag der letzte schöne Tag in diesem Sommer, sagen jedenfalls Jörg-Unschuldsvermutung my ass-Kachelmann und Konsorten. Da fiel mir ein, dass ich dieses Jahr noch nicht eine (lebende) Libelle vor die Linse bekommen habe. Also um 4 aufgestanden, gefrühstückt, gemerkt, dass es es verdammt nochmal 4 Uhr ist und nochmal bis um 6 hingelegt. Dann aber Kram geschnappt losgefahren und mal was neues probiert.

Und genau da liegt das Problem, mit Makroobjektiv draufhalten hab ich letztes Jahr zur Genüge gemacht. Über der Winter habe ich von Bilder von einem echten Makro- aber auch Astronerd gesehen und gedacht genau da willst du auch hin. Also habe ich seine Ausrüstung gecheckt und war erstaunt. Alles MF Objektive und teils sehr alt, macht aber bei Makro auch durchaus Sinn solang die Abbildungsqualität stimmt. Also habe ich mich in der eBucht auf die Jagd begeben und ein 60 Jahre altes Nikkor 28mm f3.5 erstanden und das in Retrostellung auf meinem Tamron 180mm verwendet. Zuerst getestet hab ich die Kombination an einer toten Libelle zuhause. Als erstes fiel mir die Dunkelheit ähnlich eines Kuhhinterns auf also Dauerlicht drauf als zweites: ein Libellenkopf kaum größer als ein Streichholzkopf ist fast nicht komplett abzubilden. Aber die Qualität bei soviel Glas und einem so geilen Abbildungsmaßstab haben mich überzeugt.

Jedenfalls Samstag: Realbedingungen. Im gegensatz zum Vorjahr direkt ein schönes Exemplar mit viel Morgentau gefunden, Lichttechnisch schon gut machbar mit den Selbsbaureflektoren, leider hatte ich eins nicht bedacht: Im Kern macht man das so, dass man den Fokus stackt, d.h. man fokussiert nicht über das Objektiv sondern über den Abstand zum Motiv. Also Makroschlitten und in winzigen Schritten auslösen, dazu bedarf es natürlich einem absolut stillen Motiv und Windstille, beides auch gegeben aber eben nur solange man das Motiv nicht mit der Frontlinse trifft.

Die Libelle konnte dank dem Morgentau nicht fliegen, aber mit Still sitzenbleiben war natürlich jetzt nicht mehr viel. Ich werd mich halt jetzt weiter umschauen müssen ob es etwas Richtung 30-35mm gibt womit man nicht ganz so nah ran muss, noch eher aufstehen wenn die Drachenfliegen noch steifer sind und mit künstlichem Licht arbeiten.

Zum Abschluss noch das Vorabbild unter Idealbedingungen.

Und damnächst dann auch was zur Astrofotografie…

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Er betrachtete sein Werk und sah, dass es gut war.

Kurz nach dem Einzug in meine erste Wohnung vor fast einem Jahr hatte ich einen sehr abgefahrenen und netten Freund da. Er sollte mir eine kleine Abgeilung an die Wand zaubern, das erschien mir dann aber schnell zu Schade, denn es wurde immer deutlicher wie cool das werden wird. Also eine 1,3mx1,3m Leinwand besorgt und ihn etwas gehetzt, denn seine Abreise nach Kathmandu, Nepal stand kurz bevor.

Nun dachte ich, ich mach aus seinem Projekt auch eins und Fotografiere das ganze zeitgesteuert, während er malt und ich auf Arbeit gehe.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen, er wohnt und studiert in Nepal (wo ich mich bei Zeiten auch sehen lassen werde, dazu später mehr) und ich hab das fertige StopMotion eben so lange auf dem PC und bin noch genauso Stolz auf das Teil und heiß es zu bloggen wie “damals”. Vielleicht mache ich auch mal ein Special, ein Kayenwhy – Masters sozusagen über die Bilder die ich hier außerdem hier hängen habe. Genug Liebe gespreadet. Anschauen! In groß!

Just do it from Philipp Müller on Vimeo.

Kleiner Tipp noch, im Video ist unbeabsichtigerweise ein Meta-Film enthalten, mal schauen ob jemand drauf kommt. Musik ist übrigends vom guten Sufjan Stevens, herrliche “Entstehungmusik”.

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Hell yes it’s a Blog!

Endlich ist es wieder soweit, der Blog, mein Blog geht wieder an den Start. Vorher unter http://www.kenny.blogger.de, ist mein Baby jetzt theoretisch schon 2 Jahre alt. Allerdings gab es da einige Verzögerungen, z.B. sollte das Design richtig an das Portfolio angepasst sein, aber ich hatte jetzt keine Lust mehr länger zu warten.

Also was gibts hier zu sehen? Anders als im alten Blog nicht mehr jeden Kram sondern mehr Visuelle Geschichten von mir und von anderen. Natürlich wird es hier auch viel Awesomeness, nerdiges, optisches und akustisches geben. Den ersten Kracher hab ich schon im petto, seit fast einem Jahr warte ich nun darauf den rauszuhauen und jetzt kann ich die Reaktionen kaum noch abwarten.

Aber mehr dazu später, jetzt erstmal abonnieren (rechts “RSS” unter “Blog abonnieren” klicken, oben auf  “Jetzt abonnieren”, das ganze verhält sich wie Lesezeichen, die immer aktualisiert werden wenn was neues kommt – nur für Web 2.0 unaffine, solls ja auch geben). Ist das erledigt, einfach jeden Morgen/Mittag/Abend reinschauen und sich der awesomeness erfreuen.

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